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Robert Burda

Portrait Robert Burda
Robert Burda wurde am 19.04.1942 in Neuburg/Donau geboren. Prägend waren für ihn die Zeit in der geborgenen Atmosphäre des Elternhauses und das Aufwachsen im Stadtteil Bremen-Blumenthal. Schon in seiner frühen Kindheit und Jugend verbrachte er viel Zeit mit Malen. Immer wieder zeichnete er mit fotografischer Genauigkeit die Bremer Busse, von deren technischer Weiterentwicklung er begeistert war. Seit seinem 26. Lebensjahr lebt Robert Burda im Wohnbereich des Alexianer-Krankenhauses in Münster.

Werk:


"Wolfgang", undatiert, Wasserfarbe auf Papier


"Kinderzimmer, Küche", undatiert,
Wasserfarbe auf Papier
Thematisch befasst sich Burda vorwiegend mit Motiven aus seiner Vergangenheit, wie zum Beispiel die Stadtbusse, die Nervenklinik und das Elternhaus in Bremen. Er greift aber auch aktuelle Themen, beispielsweise sein derzeitiges Zimmer mit allen Einrichtungsgegenständen, auf. Einen Schwerpunkt seines Werkes bilden die architektonischen Ansichten und Aufsichten von Gebäuden. Er malt und zeichnet an einzelnen Bildern wochen-, monate-, teilweise sogar jahrelang. Es geschieht häufig, dass er vorläufig abgeschlossene Arbeiten Jahre später wieder heraussucht und vollendet. Er geht mit großer Detailgenauigkeit vor und übermalt Bildstellen so oft, bis sie seinen genauen Vorstellungen exakt entsprechen.

Robert Burda zeichnet und malt in der Regel auf einfachem Zeichenpapier. Er beginnt mit einer Bleistiftvorzeichnung, wobei er oftmals ein Lineal benutzt. Aus freier Hand erreicht er ebenfalls eine erstaunliche Exaktheit der Linien. Häufig orientiert er sich an Zeitungsausschnitten, die er sorgfältig gesammelt hat und zu denen er immer einen persönlichen, biografischen Bezug hat. Mit Hilfe seines fotografischen Gedächtnisses kann er jedoch auch komplexe Situationen, wie zum Beispiel die Raumaufteilungen eines Hauses mit allen Gegenständen und die genaue Sitzordnung der Personen bei einem Sommerfestspiel aus der Erinnerung heraus vollständig zeichnerisch wiedergeben.

Robert Burda setzt sich in seinen Bildern mit biografisch bedeutsamen Motiven auseinander. Die vergangenen und aktuellen lebensgeschichtlichen Stationen erhalten durch die detailgetreue Wiedergabe und sorgfältige Beschriftung eine hohe Wertschätzung. Der strukturierte Bildaufbau, die Exaktheit der Linie und die Perspektive, die oftmals die Situationen von oben betrachtet wiedergibt, lässt eine gewisse Distanz in seinen Bildern spürbar werden. Robert Burda kann emotional bewegende Erlebnisse, wie zum Beispiel die Aufenthalte in der Bremer Nervenklinik, in eine sachliche Form bringen und gut in seine Lebensgeschichte integrieren.
Kontakt
Klaus Mecherlein
atelier hpca & euward Archiv
Hirschplanallee 2
85764 Oberschleißheim
Tel.: +49 89 315 81-161
Fax: +49 89 315 16 78 Klaus Mecherlein
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